Netzwerk Achtsame Wirtschaft

 

"Alle Dinge entstehen im Geist,
sind unseres mächtigen Geistes Schöpfung."

Der Buddha


Unser aktuelles Wirtschaftssystem setzt auf Wachstum, Wettbewerb, Konkurrenz, hohe Renditen und Gewinne(r). Die Stimulation und Befriedigung mannigfaltiger Wünsche bildet die Basis der Konsum-, Produktions- und Arbeitsprozesse, in die wir auf verschiedenen Ebenen eingebunden sind. Verlangen und materielle Bedürfnisbefriedigung werden als nutzenstiftende Triebkräfte gesehen, die auf der kollektiven Ebene Wohlstandseffekte erzeugen.

Aus Sicht der buddhistischen Psychologie und Meditationspraxis können Menschen, deren Geist von Gier und Unzufriedenheit oder von Vergleich und Berechnung bestimmt sind, nicht glücklich werden. Ihre Taten stiften Leiden, ihr Wirtschaften ist zerstörerisch. Nehmen wir Zuflucht zu Macht, Reichtum, Ruhm oder Sex, verlieren wir unsere Freiheit und unseren Frieden. Üben wir unseren Geist in Achtsamkeitsmeditation, können wir diese Zusammenhänge klar erkennen und ökonomische Alternativen entwickeln.

Achtsamkeit ist die Fähigkeit, vorurteilsfrei und klar zu erkennen, was im gegenwärtigen Moment geschieht. Die Motivation und Folgen unserer Gedanken, Worte und Taten werden sichtbar. So werden wir uns der gegenseitigen Verwobenheit allen Lebens immer bewusster und hören auf, uns und anderen zu schaden.

Wirtschaftende Menschen, die sich in Achtsamkeit üben, generieren auf natürliche Art und Weise Strukturen, die Menschen und der Natur nicht schaden, sondern Mitgefühl, Frieden und Verstehen fördern. Im Kleinen und im Großen.

Wenn es unser Geist ist, der unsere Welt erschafft, dann liegt in der Schulung und Ausrichtung unseres Geistes das Potenzial, all unseren wirtschaftlichen Aktivitäten Richtung und Sinn zu geben. Achtsamer Konsum, achtsames Arbeiten, achtsame Investitionen, achtsames Geben und Nehmen können erfahren und geübt werden. Hierzu lädt das Netzwerk Achtsame Wirtschaft ein.